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Ein Fachwörterbuch der Druckgrafik, André Béguin. DE Aerosol:
Im Bereich der Druckgrafik können Aerosole zum Auftragen von Grundierungen verwendet werden, da Aerosollack sehr gut gegen Beizmittel beständig ist. Aerosole können auch auf Schablonenplatten oder zum schnellen Abdecken der Rückseiten von zu ätzenden Platten eingesetzt werden, da eine solche Grundierung extrem schnell trocknet. Aerosole kommen zudem zum Einsatz, wenn ein Produkt schnell in einer dünnen Schicht und oberflächlich verteilt werden muss, wie dies bei Retarder-Verdünnern der Fall ist, die auf die Druckfarbe gesprüht werden, um ein Austrocknen zwischen den einzelnen Arbeitsphasen zu verhindern. Aerosole werden auch zum Besprühen von Siebdruckrahmen verwendet, um den Füllstoff zu entfernen. Aerosole müssen mit einer gewissen Sorgfalt verwendet werden. Man muss darauf achten, das Produkt gleichmäßig mit dem Treibgas zu vermischen, auch wenn es manchmal notwendig ist, genau das Gegenteil zu tun, indem man die Dose vor der Verwendung ruhen lässt. Die Dose (die zunächst auf einem Stück Altpapier ausprobiert werden sollte) muss in einem Abstand von 20 bis 50 Zentimetern (8 bis 10 Zoll) von der zu behandelnden Oberfläche gehalten und schnell bewegt werden, damit sich keine Pfützen bilden können. Am besten erfolgt das Sprühen in mehreren Schichten (jeweils eine dünne Schicht) und nicht in einem Durchgang. Der auf das Auslöseventil gelegte Finger darf den Sprühstrahl nicht überlappen oder berühren, um Spritzer zu vermeiden. [* Ätzgrund | ||